Nach mehrjähriger Unterbrechung durch die Corona-Pandemie war es nun wieder möglich, dass sich die 23. Lüneburger Freundschaftsdelegation auf den Weg in die 8.917 km entfernte Partnerstadt Naruto machen konnte. Die Reise fand in der Zeit vom 11.10. - 24.10.2023 statt. Die Organisation erfolgte in engem Zusammenwirken zwischen der Hansestadt Lüneburg und der DJG Lüneburg.
Mit dabei war auch eine 12-köpfige Schülerdelegation mit Schülern der Wilhelm-Raabe-Schule Lüneburg. Deren Teilnahme wurde gefördert durch die Bürgerstiftung Lüneburg, wofür die Schüler sehr dankbar waren.
Wie üblich wurde die Lüneburger Delegation bereits am Flughafen in Osaka herzlich begrüßt. Gemeinsam wurde die Fahrt mit dem Bus nach Naruto bereits für einen regen Austausch genutzt.
→ Freitag
Der Vormittag stand im Zeichen des ehemaligen Kriegsgefangenenlagers Bando, dem Ursprung der Partnerschaft. Nach Grußworten der Oberbürgermeister erfolgten Kranz- und Blumenniederlegungen am Gedenkstein. Es schloss sich eine Besichtigung des "Deutschen Hauses" an.
Am Nachmittag ging es zum Otsuka-Kunstmuseum, bevor am Abend die Stadt Naruto zum Begrüßungsdinner einlud.
→ Samstag
Nach Besichtigungen des Störche-Biotops und der Sake-Brauerei Matsuura am Vormittag hatte der Verein zur Belebung des Stadtteils Bando am Nachmittag ein buntes Programm mit vielfältigen Aktivitäten im und vor dem Deutschen Haus organisiert.
Danach konnten die Delegationsmitglieder sich einen Eindruck vom neu entstehenden Rathausgebäude in Naruto verschaffen.
→ Sonntag
Der Sonntag wurde den persönlichen Begegnungen zwischen den Bürgern von Naruto und den Delegationsmitgliedern gewidmet. Diesen waren privat bei Mitgliedern und Freunden der Japanisch-Deutschen Freundschaftsgesellschaft Naruto zu Gast, die jeweils individuelle Programme durchführten.
Der Tag schloss mit einem Abschiedsdinner ab.
→Rundreise
Während die Schülergruppe die folgende Woche bei Gastfamilien (Homestay) verbrachte, startete die Erwachsenengruppe eine Rundreise zu verschiedenen Zielen in anderen Regionen Japans:
– Himeji > Burg mit Kokoen-Garten
– Kyoto > Fushimi-Inari-Schrein, Altstadtviertel Gion
– Nara > Todaiji-Tempel mit Daibutsu-Statue, Nara-Park, Altstadt
– Fukui > Echizen Washi Village, Eiheiji-Kloster
– Tojinbo > Felsenküste
– Kanazawa > Burg, Kenrokuen-Garten, Nagamachi Samurai-Viertel, Higashiyama (Geisha-Bezirk), Omicho-Markt
– Osaka > Burg, Kuromon-Markt, Dotobori-Viertel
Im Rahmen der Rundreise wurden auch freundschaftlichen Kontakte zu den Japanisch-Deutschen Gesellschaften in Fukui und Osaka gepflegt. Es fanden jeweils Abendveranstaltungen mit gemütlichem Beisammensein statt, bei denen persönliche Freundschaften gepflegt bzw. entwickelt wurden.
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