リューネブルク独日協会

Berichte

19.01.2018 - Neujahrsfest

Als erste Veranstaltung des Jahres fand im Januar das traditionelle Neujahrsfest im Glockenhaus Lüneburg statt. Nach einer kurzen Rede des Vorsitzenden Volker Geball konnte dieser das Wort an die Leiterin des Japanischen Generalkonsulats Hamburg, Frau Kikuko Kato, übergeben. Sie war der Einladung der DJG Lüneburg gefolgt und eigens zur Veranstaltung nach Lüneburg gekommen.
Im Rahmen ihres Grußwortes lobte sie die vielfältigen Aktivitäten der DJG Lüneburg im vergangenen Jahres und die gute Zusammenarbeit mit dem Generalkonsulat. Besondere Erwähnung fanden die Aktivitäten im Zusammenhang mit dem 100. Jahrestag der Uraufführung von Beethovens 9. Sinfonie in der Partnerstadt Naruto sowie die Verleihung der Besondere Ehrenbürgerschaft an den Lüneburger Oberbürgermeister Mädge.

 

 

Naruto-Chor der
DJG Lüneburg

Nach einem ausgiebigen Buffet schloss sich ein gemütliches Beisammensein an, bei dem alte Kontakte gepflegt und neue geknüpft werden konnten. Ergänzt wurde dieses durch ein Tombola mit schönen Preisen. Im weiteren Verlauf des Abends wurden mit dem Chor der DJG Lüneburg und der Chorleiterin Kanae Abe gemeinsam japanische Lieder gesungen und auch japanische Volkstänze ausprobiert.

Alle Anwesenden waren sich einig, dass die Feier wieder eine gute Gelegenheit zur Pflege der persönlichen Kontakte war, bei der auch der eine oder andere neue Kontakt geknüpft werden konnte.

27.02.2019 - Vortrag

Das "Preußisch-Japanische Handelsabkommen von 1861" war das Thema eines Vortrages von Yasuo Inadome. In seinem Vortrag beleuchtete er die 150-jährige Geschichte der deutsch-japanischen Beziehungen.

Die langjährige Geschichte der Deutsch-Japanischen Beziehungen geht zurück auf den ersten deutsch-japanischen Vertrag zwischen dem Königreich Preußen und dem japanischen Shogunat von Edo im Jahr 1861. In den Jahren zuvor hatte Japan bereits Verträge mit anderen Staaten wie USA, Russland, Großbritannien, Frankreich und den Niederlanden geschlossen.
Der Vortrag befasste sich mit der Entstehung des Preußisch-Japanischen Handelsabkommens und beschrieb die darauf aufbauenden Deutsch-Japanischen Beziehungen bis in die heutige Zeit. Besondere Beachtung fanden hierbei die Entwicklungen zu Zeiten der beiden Weltkriege und die Nachkriegszeit in Deutschland, hier insbesondere das Wirken von Konrad Adenauer. Auch die späteren Bundeskanzler Helmut Schmidt und Helmut Kohl hatten ein besonderes Augenmerk auf die Beziehungen zwischen Deutschland und Japan gelegt und trugen viel dazu bei, die Beziehungen zwischen den Ländern zu fördern und zu vertiefen.

Inadome gelang es in hervorragender Weise, den langen Zeitraum der deutsch-japanischen Beziehungen aus unterschiedlichen Blickwinkeln darzustellen.

Yasuo Inadome

Yasuo Inadome, geb. 1961 in Tokyo, kam nach einem Studium an der Tokai-Universität in der Präfektur Kanagawa 1986 nach Deutschland und studierte zunächst Deutsche Geschichte an der Berliner Humboldt-Universität. Thema seiner Diplom-Arbeit war „Konrad Adenauer und seine Außenpolitik“. Wenige Jahre später erlebte er mit dem Fall der Mauer einen Meilenstein der deutschen Geschichte unmittelbar. Seit jener Zeit beschäftigt er sich einerseits mit der Geschichte Deutschlands, ist andererseits aber auch im aktuellen politischen Leben aktiv. Neben seiner beruflichen Tätigkeit in leitender Funktion in einer japanischen Firma engagiert er sich im Bereich der deutsch-japanischen Beziehungen: Er ist Präsident des Japan-Clubs Willich und Vizepräsident der Deutsch-Japanischen Gesellschaft in Düsseldorf.

20.03.2019 - Mitgliederversammlung

Am 20.03.2019 fand im Wasserturm die turnusmäßige Mitgliederversammlung der DJG Lüneburg statt. Der Vorsitzende Volker Geball begrüßte die zahlreich erschienenen Mitglieder und gab nach den Formalien einen umfassenden Überblick über die Aktivitäten des vergangenen Jahres.

Die hierzu genutzte umfangreich bebilderte Präsentation gab den Mitglieder einen anschaulichen Eindruck des vielfältigen Jahresprogramms mit verschiedenen Vorträgen, Musikveranstaltungen, gemeinsamen Ausflügen und vielem mehr. Ein Highlight des vergangenen Jahr war die Delegationsreise in die Partnerstadt Naruto mit anschließender Rundreise durch weitere Regionen Japans.

Nachdem der Schatzmeister Jens Lübberstedt  eine solide Finanzlage aufzeigen konnte und auch die Kassenprüfer Monika Ehrhard und Klaus Heymann eine ordnungsgemäße Kassenführung bestätigen konnten, erfolgte eine einstimmige Entlastung des Vorstandes.

Bei den turnusmäßig anstehenden Wahlen stellten sich alle Funktionsträger wieder zur Wahl und wurden allesamt auch gewählt:

  • Vorsitzender: Volker Geball
  • Stellv. Vorsitzender Diethelm: Rohrdanz
  • Schatzmeister: Jens Lübberstedt
  • Schriftführer: Friedrich Vortmüller
  • Beisitzer: Walter Diembeck, Simone Feller, Norbert Glapa und Jürgen Puffart
  • Kassenprüfer: Monika Ehrhard und Klaus Heymann

Anschließend wurde die Beitragsordnung im Hinblick auf die Verfahrensabläufe - bei konstanten Beiträgen - modifiziert (Anm.: Die neue Beitragsordnung findet sich unter "Beitritt" auf der Homepage des Vereins.)

Zum Abschluss gab der Vorsitzende einen Überblick über das Jahresprogramm 2019.

Nach Ende der Versammlung schauten sich die Mitglieder gemeinsam einen Film der Präfektur Tokushima an, der aus Anlass der Bewerbung um den Status eines UNESCO-Welterbes für die Dokumente aus dem Lager Bando erstellt wurde: "Der hundertjährige Funke".